Bolivien
19 12 2009Holà
Unglaublich, schon wieder sind zwei Wochen rum.
Bevor ich vor zwei Wochen Peru in Richtung Bolivien verlassen habe, habe ich zwei Tage auf dem Titicaca-See verbracht. Erst haben wir die Floating-Islands besucht (schwimmende Inseln aus Stroh). Es war super beeindruckend wenn auch etwas touristisch. Wir haben gelernt wie die Inseln konstruiert werden und konnten auf einem Strohschiff rum shippern. Danach sind wir auf eine Insel mitten auf dem See gefahren wo wir bei einer einheimischen Familie uebernachten durften – auch ein sehr eindrueckliches Erlebnis – ohne fliessendes Wasser und ohne Strom. Nachts wurde es dann aber etwas unheimlich auf der Insel.
Danach gings weiter nach Bolivien. In La Paz habe ich mich von Anniek verabschiedet (Ihr Urlaub war schon zu Ende und sie flog zurueck nach Holland) und ich zog weiter nach Sucre wo ich Shilara besuchte. Sucre ist das schoenste Suedamerikanische Staedtchen das ich bis anhin besuchte. Klein, uebersichtlich, sauber, viele schoene gruene paerke, muy tranquillo….. Ich glaube hier laesst es sich gut leben.
Nachdem ich aber im Nachtbus schon kaum geschlafen habe und Shilara an meinem ersten Abend eine Cocktail-Party geschmissen hat, habe ich mich am naechsten Morgen bzw. Mittag entschieden, dass ich die naechsten paar Wochen wohl auf Alkohol verzichten werde….
Gestern habe ich Bolivien bereits wieder verlassen. Ich bin in einem drei-taegigen Jeep-Trip von Uyuni durch die Wueste nach Chile gefahren. Der Trip war absolut chévere und kann ich jedem Suedamerika-Reisenden empfehlen. Am ersten Tag sind wir ueber die riiiiesige Salzwueste gefahren und haben danach in einem Hotel komplett aus Salz uebernachtet. Am zweiten Tag sind wir durch Vulkan-Landschaften und an verschiedenfarbigen Lagunen mit hunderten von Flamingos vorbeigefahren und am dritten Tag gings frueh morgens um vier raus zu den Geysiren, danach gings weiter zur Grenze nach Chile. Die Beamten in Chile nehmen die Einreisebestimmungen sehr ernst – kein vergleich zu Peru oder Bolivien wo die Gesetze eher Richtlinien als Reglen sind. Ich musste sogar meine Hustenbonbons abgeben, weil diese Extrakte von Pflanzen enthalten und die Einfuhr von allem pflanzlichen nicht erlaubt ist.
Nun bin ich also in San Pedro de Atacama gelandet. Ein herziges Doerfchen bzw. Base-Camp mitten in der Wueste. Mein Hotel ist toll und hat super bequeme Haengematten zum relaxen an der Sonne. Heute Nachmittag werde ich Sandboarden gehen – wenn ich diesen Winter schon nicht Snowboarden kann versuche ichs mal im Sand. Bin gespannt.
Obwohl es mir hier super gefaellt freue ich mich sehr auf Montag. Dann fliege ich nach Santiago de Chile wo ich Dani ueber Weihnachten-Neujahr besuchen werde.
Ich wuensche euch allen schon jetzt schoene Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr – fuer mich fuehlt es sich bei dieser Hitze gar nicht an wie Weihnachten, aber vielleicht kommt dann das Weihnachts-Feeling in Santiago noch.
Muchos Saludos y hasta Luego
Christine
P.S: Fotos folgen spaeter – der PC hier ist definitiv zu langsam um Fotos hoch zu laden….